Lernergebnisse HandlungskompetenzenDie Studierenden sind in der Lage
- virulente ethische Probleme in ihrem beruflichen Umfeld zu identifizieren und die Einflussfaktoren zu definieren
- ethische Herausforderungen auf der Mikro-, Meso- und Makroebene zu erkennen und aus interdisziplinärer Sicht zu bearbeiten
- selbstbestimmtes oder stellvertretendes Handeln im Krankheitsprozess ethisch begründet zu fördern
- Datenschutzfragen im eigenen geographischen Umfeld zu bearbeiten
- sich bei Verhandlungen ethisch fundiert und konsensorientiert zu positionieren, indem gültige Argumente erkannt, formuliert und in den Behandlungsprozess einbezogen werden
Modulinhalte
- Ethische Argumentation im Verhandlungsprozess mit Patient/innen, Leistungserbringern und Kostenträgern
- Selbstbestimmungsrecht der Patientinnen und Patienten und partizipative Entscheidungsfindung im Behandlungsverlauf
- Stellvertretendes Handeln bei eingeschränkter Urteilsfähigkeit
- Rationierung und Rationalisierung im Gesundheitswesen
- Ethische Aspekte zur Gestaltung und Einführung der DRG Spitalfinanzierung
- Datenschutzbestimmungen und -abklärungen bei interinstitutioneller Zusammenarbeit
- Werkzeuge zur Bearbeitung von ethischen Fragen bei Ziel- und Interessenkonflikten
ModulreihenfolgeIndividuelle Reihenfolge der Module
In Absprache mit der Studiengangsleitung treffen die Studierenden - vor allem bei CAS/DAS - eine geeignete Modulauswahl, die das Profil des gewählten Studiengangs gewährleistet.
Lehr- und LernmethodenImpulsvorträge, Diskussionen, Themenvorstellung durch Studierende, Bearbeiten aktueller Fallbeispiele, Fallpräsentationen, angeleitetes Selbststudium
Leistungsnachweis ModulabschlussSchriftliche Arbeit
LiteraturBraun, B. (2009). Der Einfluss der Einführung der DRG auf die Situation
der Patientinnen und Patienten in Deutschland. Schweizerische
Gesellschaft der Biomedizinischen Ethik SGBE Bulletin (59), 6_8.
Coulter, A., Parsons, S. & Askham, J. (2008). Welche Stellung haben
Patienten im Entscheidungsprozess in eigener Sache?
Weltgesundheitsorganisation im Namen des Europäischen
Observatoriums für Gesundheitssysteme und
Gesundheitspolitik 2008. Kopenhagen: Weltgesundheitsorganisation
Regionalbüro für Europa.
Rüegger, H., Hillewerth, K. & Schmid, W. (2009). Wie werden in der
Medizin gute Entscheidungen getroffen? Medizin-ethische Diskussion.
Hausarztpraxis (2), 30-32 (Teil 1); (3), 22-24 (Teil 2). Schweizerische
Akademie der Medizinischen Wissenschaften SAMW (Hrsg.). (2007).
Rationierung im Schweizer Gesundheitswesen: Einschätzung und
Empfehlungen. Kurzfassung. Basel: SAMW.
UnterrichtsspracheDeutsch
Voraussetzungen
- Zugang zur Gesundheitsversorgung oder zu Krankheits- und Unfallversicherungen
- Kenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens
- Fähigkeit, englische Fachliteratur zu lesen und zu verstehen
Lernzeit und ECTS150 Stunden, 5 ECTS-Punkte
40 Stunden Präsenzunterricht und 110 Stunden angeleitetes Selbststudium
ModultypPflichtmodul in DAS/MAS in Care Management und DAS Palliative Care
KostenModulkosten (Einzelmodul): CHF 2'500.-
Modulkosten (Studiengang): CHF 2'000.-
Füllen Sie direkt das Anmeldedossier aus und senden Sie es ausgedruckt an das Studiengangssekretariat mit Originalunterschrift von Hand.
ModulverantwortungRiitta Bislimi
KontaktBarbara Widmer
Tel.: +41 43 222 63 11
barbara.widmer@kalaidos-fh.ch