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Depression Angst und Sucht

Häufig werden psychische Veränderungen bei alten Menschen zu spät oder gar nicht erkannt. Durch den nahen Kontakt zur Risikogruppe nehmen Pflegefachpersonen eine wichtige Rolle in der Früherkennung sowie in der pflegerischen Diagnostik und Behandlung ein. Voraussetzung für eine kompetente geriatrische Pflege sind forschungsgestützte Kenntnisse und die Fähigkeit zur multiprofessionellen Zusammenarbeit.

Die demographischen Veränderungen stellen das Gesundheitswesen und die Gesundheitsberufe vor neue Herausforderungen.

Neben dementiellen Erkrankungen gehören Depressionen und Angststörungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei alten Menschen. Sehr oft werden diese psychischen Erkrankungen begleitet von Substanzmissbrauch und einer erhöhten Suizidgefahr.

Mit der demographischen Veränderung der Gesellschaft werden in den nächsten Jahrzehnten die genannten Gesundheitsprobleme in der geriatrischen Pflege weiter an Bedeutung gewinnen.

Pflegefachpersonen sind daher gefordert, diesen Entwicklungen kompetent zu begegnen und entsprechende Massnahmen zu planen, durchzuführen und kritisch zu reflektieren.



Inhalt

Lernergebnisse Handlungskompetenzen

Die Studierenden sind in der Lage

  • Anzeichen einer Depression sowie Angst- und Suchterkrankung bei alten Menschen frühzeitig zu erkennen, fachsprachlich zu dokuemtieren und im multiprofessionellen Team zu kommunieren
  • die wichtigsten diagnostischen Verfahren und Erfassungsinstrumente zu erklären und kritisch zu bewerten
  • Anzeichen der Suizidalität frühzeitig zu erkennen, anzusprechen und entsprechend empfohlene Massnahmen einzuleiten
  • in den Bereichen Depression, Angst- und Suchterkrankungen präventiv tätig zu sein und entsprechende forschungsgestützte Massnahmen zu planen
  • ihre Aufgabe im multiprofessionellen Team im Zusammenhang mit den behandelten Krankheitsbildern deutlich von anderen Fachdisziplinen abzugrenzen
Modulinhalte
  • Epdiemiologie, Diagnostik und Prognose bei Depression, Angst- und Suchterkrankungen
  • State of the art Behandlungsansätze bei Depressionen, Angst- und Suchterkrankungen
  • Beeinflussende Faktoren, Früherkennung und Behandlungsansätze bei Suizidalität
  • forschungsbasierte Erfassungsinstrumente und deren Relevanz in der geriatrischen Pflege
Lehr- und Lernmethoden

gelenktes Unterrichtsgespräch, Diskussionen, Fallvorstellungen und Analyse, angeleitetes Selbststudium

Leistungsnachweis Modulabschluss

Schriftliche Einzelarbeit zu Fragestellungen im Kontext der Modulinhalte inklusive einer Expertenbefragung

Literatur

Dilling, H.; Mobour, W. & Schmidt, M.H. (Hrsg.) (2011). Internationale
    Klassifikation psychischer Störungen. ICD-10 Kapitel V (F). 
    Klinisch-diagnostische Leitlinie. 8. Auflage. Bern: Huber Verlag
Maercker, A. (Hrsg.). (2002). Alterspsychotherapie und klinische
    Gerontopsychologie. Berlin: Springer Verlag.
Simoni-Wastila, L. and Yang, H.IC (2006). Psychoactive Drug Abuse in
    Older Adults. The American Journal of Geriatric Pharmacotherapy. 
    380-394.

Unterrichtssprache

Deutsch

Überblick

Voraussetzungen
  • Zugang zum jeweiligen Praxisfeld bzw. Kontakt zu Patienten und Patientinnen im geriatrischen Setting
  • Kenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Fähigkeit, englische Texte zu lesen und zu verstehen
Lernzeit und ECTS

150 Stunden, 5 ECTS-Punkte
40 Stunden Präsenzunterricht und 110 Stunden angeleitetes Selbststudium

Modultyp

Pflichtmodul in DAS/MAS in Geriatric Care

Modulcode

MAS_GC303

Kosten

Modulkosten (Einzelmodul): CHF 2'500.-
Modulkosten (Studiengang): CHF 2'000.-

Anmeldung und Information

Füllen Sie direkt das Anmeldedossier aus und senden Sie es ausgedruckt an das Studiengangssekretariat mit Originalunterschrift von Hand.
Modulverantwortung

Elke Steudter
Tel.: +41 43 222 63 15
elke.steudter@kalaidos-fh.ch

Kontakt

Barbara Widmer
Tel.: +41 43 222 63 11
barbara.widmer@kalaidos-fh.ch

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